Neue Brillentrends, neue Angebote, neue Fähigkeiten…

Die neuen Brillenfassungen von der Augenoptik- und Brillentrend-Messe opti 2017 sind eingetroffen! Jetzt heißt es für Kerstin und ihre Kolleg/innen Auspacken, Auszeichnen und Ausstellen. Schließlich sollen unsere Kundinnen und Kunden die neueste Brillenmode auch bewundern und kaufen können. Dabei wird auch gleich Platz für die kommenden Aktionen geschaffen. Unsere aktuelle Aktion „2für1“ läuft noch bis zum 1. April 2017. Was danach kommt? Lassen Sie sich überraschen!

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 Georgios hat sich in der letzten Woche weiter mit dem Thema „Randlose Brillen“, genauer gesagt mit dem Verknoten von Brillen, auseinandergesetzt. Dabei handelt es sich um eine weltweit patentierte Knotentechnik der Firma FLAIR, bei der Bügel und Glas mit einem speziell entwickelten Nylonfaden anstelle eines Scharniers verbunden werden. Die Gläser werden nicht mit dem Gestell verschraubt, sondern mit einem festen, dauerelastischen Nylonfaden befestigt. Dieser absorbiert Stöße und reduziert damit die Bruchgefahr auf ein absolutes Minimum. Auf störende Schrauben, die Druck auf das Glas ausüben, wird hier komplett verzichtet. „Handwerklich eine schöne Sache“, findet Georgios.

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Lisa berichtet von ihrer Schulwoche. Im Theorieteil haben sich die Azubis mit der Zusammensetzung von Metallfassungen und verschiedenen Beschichtungen beschäftigt. Danach ging es weiter mit praktischen Übungen. Mit dem sogenannten Scheitelbrechwertmesser wurde die die „Stärke“ der Gläser bestimmt. Das Messgerät gibt die sphärischen und zylindrischen Werte in Dioptrien an.

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In Vorbereitung auf die nächste Schulwoche haben sich die Azubis außerdem weiter im Feilen von Acetatstücken geübt. Auf die so fertiggestellten Stücke soll ein Spannungsmesser gebaut werden.

 

Neue Azubis im Augenoptikerhandwerk gesucht!

Wir suchen für 2017 unter anderem neue Auszubildende! Wie der Arbeitsalltag der Auszubildenden bei uns aussieht, erfahren Sie hier in unserem Azubi-Blog. Jetzt bewerben!

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Kerstin hat in der vergangenen Woche an ihren handwerklichen Fähigkeiten weiter gearbeitet. Aus zwei selbst hergestellten und gefeilten Acetat-Formen – einem Quadrat und einem gleichseitigen Dreieck –  wurde ein Stiftehalter gebaut. In das Dreieck wurde dafür ein Loch gebohrt, das dann mit Hilfe einen Sägeblatts auf die passende Größe für den Stift zugesägt wurde. Für einen besseren Halt des Stiftes wurde zusätzlich noch ein Scharnier auf das Quadrat genietet. Die so vorbereiten Formen wurden zum Schluss noch zusammengenietet. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

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Darüber hinaus hat sie das sogenannte Rillen von Brillengläsern gelernt. Dieser Vorgang ist bei rahmenlosen Brillen notwendig. Zu Beginn schleift man die Gläser mit einer Flachfacette. Die Glaskanten verlaufen nun genau parallel rund ums Glas herum. Nun kommt die Rillmaschine zum Einsatz. Um das Glas sicher zu halten, wird es mit einem Sauger am jeweiligen Haltwerkzeug angebracht. Das Glas liegt nun auf einer Art Miniaturtisch. Am Gerät wird die Rilltiefe eingestellt. Neben der Rilltiefe wird auch die Lage der Nut bestimmt. Sie kann mittig zu den Glasrändern liegen,  in vielen Fällen, abhängig von den Glasstärken, kann die Nut aber auch entweder nach außen oder innen verschoben werden. Wie weit, lässt man mit Hilfe einer Justiermöglichkeit festlegen. Zum Rillen ist unbedingt Wasser erforderlich. Es kühlt die Rillscheibe und das Glasmaterial an der zu bearbeitenden Stelle etwas ab. Dann beginnt der eigentliche Vorgang des Rillens.

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15027951_1233781963332470_1436733860702619803_nLisa hat in dieser Woche in einer anderen Filiale hospitiert und konnte bei einer Contactlinsenanpassung zusehen. Immer mehr Personen mit einer Fehlsichtigkeit (Refraktionsanomalie) entscheiden sich für Contactlinsen als sporadische oder dauerhafte Alternative zur Brille. Um eine kurze Eingewöhnungszeit, gute Verträglichkeit und hohen Tragekomfort zu gewährleisten, sind dabei eine gründliche Anamnese, gute Pflege und regelmäßige Nachkontrollen unerlässlich. Mehr interessante Infos zum Thema Contactlinsen finden Sie übrigens auf unserer Website www.bajohr.de.

Georgios hat seine erste eigene Metallbrille gelötet. „Angefangen an der Brücke, die zuerst deckungsgleich dem Kurvenverlauf der Fassungsebene angeglichen werden musste, über die rechtwinklig gebogenen Backen nach hinten zu den Bügeln und dem sich bündig zu öffnenden Bügelaufgang.“, beschreibt er den Vorgang. Eine große Herausforderung dabei ist, das Anlöten des Schließblocks an der Backe, da an dieser Stelle zwei Lötungen vorgenommen werden müssen und sich eine Lötung lösen könnte. Am Ende wurden die oxidierten Metallabschnitte die durch die Hitze verschiedene Farbverläufe angenommen hatten, mit Schmirgelpapier bearbeitet. IMG_1682 (002)